Sinnvolle Energieerzeugung für die Zukunft.
Energieerzeugung sinnvoll und nachhaltig
Nachhaltig sinnvolle Energieerzeugung für alle Menschen über Jahrzehnte
Der Beitrag zur Energiewende fängt ganz klein im Labor an. Photovoltaik hat sich in der kurzen Zeit sehr schnell weiter entwickelt. 1997 hatte ein Solarmodul erstaunliche 90 Watt Leistung. Heute haben die Module 485 Watt. Das hätte 1997 kein Mensch für möglich gehalten. Dafür werden Rohstoffe und funktionierende Lieferketten benötigt. Die Photovoltaik trägt gewaltig dazu bei CO2 zu reduzieren. Sie ist Emissionsarm und zum Stand 2026 auch kostengünstiger als fossile Alternativen. Die Photovoltaik profitiert von der Entwicklung des Chips in der Computertechnik. Mit der gestiegenen Nachfrage sinken die Preise und dies auch ohne Anzreize durch Förderprogramme. Die politische Gesamtlage trägt ebenfalls dazu bei.
Was mit ein paar Idealisten und Pionieren anfing, ist heute rentabel und Massentauglich.
Heute sind Siliziummodule mit einem Anteil von 97 Prozent mit Wirkungsgraden von 27,4 Prozent schon Alltag. Der nächste Schub und Schritt bringt die Tandemtechnologie. 2 Solarzellen werden übereinander gestappelt, so kann man das Sonnenlicht besser verwerten.
Ziel sollte es zukünftig sein, Materialien zu verwenden, die aus ausgedienten Kreisläufen stammen. Bei der heutigen Produktion von Solarmodulen sollten wir schon heute bedenken, daß wir diese in 30-50 Jahren möglichst wiederverwerten können.
Ziel ist es Materialien zu sparen, damit zukünftige Generationen ein lebenswertes Dasein auf unser Mutter Erde führen können.
Auf Montage bei Fam. Hörold
Im Krankenhaus fing alles an. Dort lernte Ulrich Höroldt kurz vor einer Knieoperation im August 2001 den Chef der Kreiswerke Heinsberg kennen. Mit ihm sprach er über Photovoltaik - und kam erstmals auf die Idee, selbst eine Solaranlage zu errichten. Doch erst Jahre später folgte der Idee die Tat: Der Hausbesitzer aus Baesweiler bei Aachen fand in seinem Briefkasten ein Flugblatt der Solarinstallationsfirma SOTECH. Höroldt rief dort an, und rechtzeitig vor dem diesjährigen Karneval installierten SOTECH Geschäftsführer Dirk Gier und sein Team eine 5-Kilowatt-Anlage auf dem Dach von Familie Höroldts Einfamilienhaus: 48 Module zu je 109 Watt von Shell Solar und zwei SMA-Wechselrichtern vom Typ Sunny Boy 2000. Mit einer Ausrichtung nach Südwesten und etwa 45 Grad Dachneigung kann Familie Höroldts mit einem Jahresertrag von zirka 750 Kilowattstunden pro installiertem Kilowatt rechnen. Somit wird sich der Kaufpreis der Anlage nach rund zwölf Jahren bezahlt machen, denn sie profitieren von der ab Januar 2004 erhöhten Einspeisevergütung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes, die für Aufdachanlagen mit weniger als 30 Kilowatt Leistung 57,4 Cent pro Kilowattstunde beträgt. Inklusive einer Solarversicherung, die neben einem möglichen Ertragsausfall auch durch Hagel, Brand, Diebstahl und Vandalismus verursachte Schäden abdeckt, wurden für die Solaranlage rund 30.000 Euro fällig (inclusive Mehrwertsteuer, die Familie Höroldts sich aber vom Finanzamt zurückerstatten ließen). Außerdem halfen Darlehen aus dem CO2,- Minderungsprogramm und von der Kreissparkasse Aachen bei der Finanzierung. Photon Spezial 2004 (Iris Krampitz)
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