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News

Änderungen ab 1.1.2016 für PV Anlagen

Was ändert sich für Solaranlagen ab 2016?(Quelle: www.sfv.de 7.1.2016)
Ab 1. Januar 2016 gelten nach EEG 2014 folgende neue Rechtsregeln:

1.) Höhe der EEG-Umlage auf Eigenverbrauch
Ab 1. Januar 2016 müssen Eigenversorger, sofern sie der EEG-Umlagepflicht
nach § 61 EEG 2014 unterliegen, nunmehr 35 Prozent der geltenden
EEG-Umlage entrichten
, konkret also 2,22 Ct/kWh. Wer Strom an Dritte
weitergibt, muss die volle EEG-Umlage zahlen- also 6,354 Ct/kWh
.

Bagatellgrenze: " wenn Strom aus Stromerzeugungsanlagen mit einer installierten Leistung von höchstens 10 Kilowatt erzeugt wird, für höchstens 10 Megawattstunden selbst verbrauchten Stroms pro Kalenderjahr; dies gilt ab der Inbetriebnahme der Stromerzeugungsanlage für die Dauer von 20 Kalenderjahren zuzüglich des Inbetriebnahmejahres; § 32 Absatz 1 Satz 1 ist entsprechend anzuwenden."
************************
3.) Große PV Anlagen von über 100 kWp:
** Verringerung der Förderung bei negativen Strompreisen
Wenn am Spotmarkt der Strombörse EPEX Spot SE in Paris an mindestens 6
aufeinanderfolgenden Stunden negative Strompreise zu verzeichnen sind,
verringert sich der „anzulegende Wert“ der Förderung für alle EE-Anlagen
auf Null (siehe § 24 EEG 2014). Die gilt nur für Neuanlagen, die ab dem
1.Januar 2016 in Betrieb gesetzt werden und bei Solarenergie ab 500 kW
Leistung (§ 24 Abs. 3 EEG 2014).
** Förderanspruch für Anlagen über 100 kW Solarstromanlagen über 100 kW, die nach dem 31.12.2015 in Betrieb gesetzt werden, werden nur noch über die Direktvermarktung gefördert (§37 Abs. 2 Nr. 2 EEG 2014).
Anlagenbetreiber haben nur noch Anspruch auf eine Marktprämie, die sich aus der Differenz des „anzulegenden Wertes“ (§ 51 EEG 2014) und dem Monatsmarktwert (MWsolar) errechnet. Der Strom muss an der Börse gehandelt werden. Außerdem müssen besondere Meldepflichten, die Führung von Bilanz- und Unterbilanzkreisen und die Fernsteuerbarkeit der Anlage erfüllt werden. Anlagenbetreiber werden sich in aller Regel an einen Direktvermarkter wenden müssen. Der wirtschaftliche Erfolg der Solarstrominvestition ist damit gesetzlich nicht mehr abgesichert sondern unterliegt dem freien Markt.

Das EEG 2014 finden Sie unter
http://www.gesetze-im-internet.de/eeg_2014/




Neuregelung für eigene Verbrauchszähler

Es gibt seit Beginn des Jahres ein neues Eich- und Messgesetz (MessEG). - Ab Janunar 2015
Eigentümer von Gebäuden und Photovoltaikanlagen sind verpflichtet alle neu installierten Zähler für Strom, Wasser und Wärme dem Eichamt zu melden! (Die Frist beträgt 6 Wochen nach Installation) Es droht bei Verstoß ein Bussgeld bis zu 50000 Euro.
Dies gilt auch, wenn Vermieter zähler zur Abrechnung mit den Mietern nutzen.
Die Zähler deren Eichfrist abgelaufen ist, dürfen nicht mehr für die Abrechnungen verwendet werden.
Es gelten die Eichfristen wie folgt:
6 Jahre Kaltwasserzähler
5 Jahre Warmwasserzähler/Wärmemengenzähler
16 Jahre Elektrozähler mit Laufscheibe
8 Jahre Elektronische Zähler
(News: Quelle Photovoltaik 17.2.2015) - weitere Info www.eichamt.de

Hinweis: Alle Zähler der gebauten SOTECH Photovoltaikanlagen wurden mit Zählern vom Energieversorger gebaut. Hier kümmern sich die Energieversoger automatisch.
Der Energieversorger ist jeweils Eigentümer der Zähler!




Marktintegrationsmodell ab 1.1.2014

Marktintegrationsmodell tritt in Kraft §33 Absatz 1 EEG...
Photovoltaikanlagen, die nach dem 1.4.2012 errichtet worden sind und größer als 10 kWp sind. Dürfen nach dem EEG nur noch mit 90% vergütet werden. 10% muss entweder selbst verbraucht oder vermarktet werden. Der Betreiber erhält für die 10% den "Marktwert Solar" zur Zeit 4,5 Cent je KWh (stand Dez. 2013).
Dafür müssen Sie einen Stromzähler haben, der alles an erzeugter Strommenge messen kann und einen weiteren Stromzähler, der den eingespeisten Strom ablesen lässt. Und diese Daten müssen 1x im Jahr an den Energieversorger gemeldet werden.
Der Kunde kann theoretisch die 10% selbst vermarkten an der Strombörse oder per Vertrag bei privaten Anbietern. In der Realität wird die geringe Menge je Betreiber für diese Institutionen uninteressant sein und der Aufwand in keinem Verhältnis stehen.
Daher Eigenstromverbrauch anstreben.




Netzstabilitätsverordnung

Umrüstpflicht zum 1.1.2014 (Quelle Solarförderverein Aachen)
Nach § 66 (1) Nr. 2 EEG 2012 müssen PV-Anlagen einer installierte Leistung von > 30 bis 100 kWp, die nach dem 31. Dezember 2008 in Betrieb genommen worden sind, ab dem 1. Januar 2014 die technischen Vorgaben nach § 6 (2) Nr 1 EEG 2012 einhalten.
Die Pflicht zur Nachrüstung mit Fernsteuertechnik zur Umsetzung der Fernabschaltung bei Netzüberlastung trifft den Anlagenbetreiber. Bei Nichterfüllung erlischt der Vergütungsanspruch des EEG für den erzeugten und abgenommenen Strom - jedenfalls solange bis die Pflicht erfüllt ist.
Es ist also zu empfehlen, dass sich die betroffenen Anlagenbetreiber zügig darum kümmern. Diejenigen, die vom Netzbetreiber (noch) nicht angeschrieben wurden, sollten dringend selbst in Aktion treten.
Netzbetreiber sind nicht verpflichtet, Anlagenbetreiber über die Nachrüstpflichten zu informieren.
Leistungsänderungen der PV-Anlage sowohl der Bundesnetzagentur als auch dem Netzbetreiber mitgeteilt werden müssen.
Weitere Info:www.sfv.de




Preisentwicklung der Solarmodule

Faktoren die die Preisgestaltung von Solarmodulen beeinflussen

1. Angebot und Nachfrage
Ist die Nachfrage höher wie das Angebot, steigen die Preise. (Marktwirtschaft)
2. Materialeinsatz
Verringert sich der benötigte Materialeinsatz z.B. die Zellen werden dünner, dann sollten die Preise sinken. In den letzten Jahren wurden die Zellen 50% dünner. Das bedeutet doppelt so viel Ausbeute aus der selben Ausgangsware.
3. Rohstoffpreise und Verfügbarkeit
Steigen die Grundkosten für Rohstoffe und werden diese knapper, dann steigen die Preise.
4. Steigende Energiekosten/Lohnkosten für die Produktion
Erhöhen die Preise.
5. Wirkungsgrad wird durch Forschung verbessert
Die Preise sollten sinken.
6. Massennachfrage und automatisierte Produktion
Preise sollten sinken. (große Nachfrage, weniger Bruch in der Produktion, hohe effektive Ausnutzung von Grundmaterialien, kurze Bearbeitungszeiten - hohe Produktion)
7. Grundmaterialengpass
(Folien, Glas, Silizium...)
kurzzeitige Engpässe führen zu Produktionshemmnissen und damit zu Preissteigerungen.
"Wenn der Konten platzt, dann sinkt der Preis wieder!"
8. Andere Erzeugungswege finden, die weniger Material benötigen.
Weniger Material, bedeutet weniger Rohstoffe, dass heißt die Preise fallen.
9. Forschung/Technologieentwicklungen
Führen in der serienreifen Vermarktung zu Kostenreduzierungen.

Fazit: Alle Kostenreduzierungen dürfen nie zu Lasten der Qualität führen.




ICE Zertifizierung

Test für kristaline Solarmodule IEC 61215 Zertifizierung
(ICE= Internaltionale elektronische Kommission)
Ab Mai 2006 werden Solarmodule auch im Frauenhofer Institut ISE in Freiburg nach der DIN Norm IEC 61215 zertifiziert. Aleo Solar lässt als einer der ersten Modulhersteller dort zertifizieren.
Bevor Sie dort Module zertifizieren durften, mußten Sie vom Verband der Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik e.V. (VDE) dazu berechtigt werden. Das Freiburger Institut ist eines der anerkanntesten Institute der Welt in Sachen Photovoltaik.
7 Institute dürfen die Zertifizierung durch führen, unter anderem auch der TÜV.
Eine Zertifizierung dauert 4-6 Monate (Abhängig von der Kapazität der Klimakammer) und kostet zwischen 20.000-30.000 Euro.

Warum haben manche Module keine Zertifizierung?
Das könnte zwei Gründe haben.
1. Zu teuer.
2. Die Auflageserie ist zu klein, lohnt nicht.

Welche Tests werden vorgenommen?
- Sichtprüfung, Leistungsprüfung, Isolationsfestigkeit
- UV Beständigkeit
- Ermittlung der elektr. Kennwerte
- Freilandtest (Hot Spot)
- Feuchte-Frost-Kammer (Kabelverbindungen und Verwindungen)
- 50-200 Temperaturwechsel unter Strombelastung (Alterungstest)
- Hageltest (Durchmesser von 2,5 cm Eisenkugel mit 80km je Std. aufprallen)
- Säuretest
- Druck und Sogbelastungstest (Rahmenfestigkeit)
- Steckverbindungstest
- Datenblätter und Typenschild
- Aufbauanleitung
- Temperaturkoeffizient
- Wirkungsgradbestimmung

(Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit)




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